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  • stefaniekuebrich

Update - Newsletter zum 30. März 2022

Persönlich gesagt


Liebe Leserinnen und Leser,


erschütternd sind die Nachrichten aus der Ukraine. Viele Menschen erleben entsetzliches Leid. Unerträglich sind die Bombardierungen. Es tut gut, Gott hier zu bitten und auch von politischer Seite Solidarität zu zeigen. Bleiben Sie auch im Gebet, um den Gott und Vater zu bitten, der Jesus von den Toten auferweckt hat; möge auch in diesem Krieg Gutes aus Bösem entstehen. Das ist meine Hoffnung.


Gerne hätte ich Ihnen schon geschrieben, wie die „Regelungen“ in der Kirche nach dem Auslaufen der Bundes- und Landelsregeln zur Corona-Pandemie aussehen; dazu haben wir im Bezirksvorstand noch nicht beraten. Ich denke, das wird am Sonntag im Gottesdienst bekanntgegeben und gewiss mit einem ergänzenden newsletter in der kommenden Woche geschehen.


Durch den geringeren Kontakt lasst uns die Geschwister in unseren Gemeinden nicht vergessen, die in schwierigen Umbrüchen, Herausforderungen und Krankheiten leben (müssen). Im Gebet erbitten wir Gottes Beistehen und Güte für sie.


Gottes Segen wünscht Thomas Mozer




Biblischer Impuls


Sei stille dem Herrn und warte auf ihn. Psalm 37, 7


Absolut notwendig ist dem Psalmisten die Stille. Die Stille vor Gott. In sich gehen, auf Gott zugehen und warten. Warten, dass sich Verstehen eröffnet; die richtigen Gedanken sich einstellen; er das Notwendige erkennt. Unversehens fand er sich in Rage und Neid gekommen angesichts der Ungerechtigkeit und des Erfolgs von Menschen, die mit fiesen Methoden und jenseits jeder Pietät sich bereichern. Empörung hilft nicht. Sie verleitet zu denselben Methoden wie sie die kritisierten und ungerecht handelnden Menschen anwenden. Ja, sie lässt aus dem Vertrauen auf Gott herausfallen und nur zu gern wird das Richterschwert in vermeintlicher Selbstgerechtigkeit geschwungen.


Die „Stille vor dem Herrn“ ist notwendig, um nicht dem Oberflächlichen zu erliegen. In der Stille begegnen wir Gottes Reden; wir werden uns in der Stille unserer eigenen Sehnsüchte und Handlungsmotive bewusst. Wir spüren, dass wir eigentlich eigennütziger wären; dass wir insgeheim mehr Erfolg uns wünschen. Wir ersehnen, dass „Gutes tun“ sich wirtschaftlich auszahlen müsste. Wir gönnen dem anderen nicht, was er erreicht hat. Wir merken, dass wir finanzielles Vermögen immer noch mit Wohlergehen verwechseln. Allein das Warten vor Gott, kann solches zutage fördern. Daraus folgt eine neue, innere Stärke. Kraft und Geborgenheit wird erlebbar. Wie wohltuend es ist, auf Gott zu warten und unsere „Neidattacke“ verpufft. Das erfahrene Gespräch mit Gott ist eine Wonne, ein Wohlergehen, das eine ganz andere Tiefe und Kraft hat als aller Gewinn.


Komisch, dass uns die Stille und das Ruhig werden vor Gott so schwerfällt. Das biblische Wort für Mensch heißt ADAM, im hebräischen ein Aleph, ein Dalet und ein Mem. Das Aleph ist im Hebräischen kein Konsonant, ja eigentlich gar kein Buchstabe. Das kennt die deutsche Sprache nicht und darum ist das Aleph ein Vokal, das A geworden. Eigentlich ist das Aleph eher ein Öffnen des Mundes. Eher dem Stille sein und Atem holen nahe, um dann ein Wort zu formen. Auch das Staunen schwingt mit. Und natürlich die Achtsamkeit der Wortwahl. Das Aleph ist mir wie ein Hinweis, dass stilles Warten vor Gott zum Menschsein gehört. Im Aleph steckt zudem die Verheißung, dass Gott gerne das hilfreiche und richtige Wort schenken möchte. Ähnlich wie Gott Adam den Odem einblies. Und wie er sich in Christus als das entscheidende Liebeswort in Person gab. Ich darf als Mensch Empfangender sein; das ist eine wunderbare Perspektive.


Zugegeben: „Stille vor Gott und warten auf ihn“ fordert auch Kraft. Dem Impuls zur raschen Reaktion oder Antwort muss widerstanden werden. Den Eindruck der Passivität auszuhalten, vor sich, vor anderen, benötigt Stärke. Aber das ist es wert. Gott schenkt Klarheit und lässt das Hilfreiche in Stille und im Gebet erkennen. Die eiligen Gedanken entlarven sich oft als eigene Unzufriedenheit. Wie gut, wenn sich dies offenbart. Mit neuem Selbstbewusstsein beschenkt mich Gott auf diese Weise. Über meine eigene Oberflächlichkeit bin ich beschämt und erhalte einen neuen Blick für das Wesentliche. Die Selbst- und Nächstenliebe erfährt Fröhlichkeit und Gelassenheit. Das ermöglicht neuen, inneren Frieden.


Danke, Gott, dass du dich in der Stille finden lässt.


Thomas Mozer


Herzliche Einladung zu den Gottesdiensten


Die aktuellen Gottesdiensttermine finden Sie auf der Website unter "Gottesdienste".


Für die Gottesdienste in der Glaubenskapelle Rettersburg melden Sie sich bitte bei Christel Wöllper unter jwoellper@arcor.de oder 07195 75521 bis Freitag davor an. Bei allen anderen ist keine Anmeldung erforderlich.


Weitere Veranstaltungen:


Freitag, 1. April 2022 um 19.30 Uhr: Segnungsabend in der Jubiläumskirche


Dienstag, 5. April 2022 um 18 Uhr: Friedensgebet auf dem Marktplatz Winnenden


Dienstag, 5. April 2022 um 19.30 Uhr: Bibel im Gespräch, Jubiläumskirche Wi.


Mittwoch, 6. April 2022 um 14.30 Uhr: Seniorentreff mit Bildbericht vom Projekt KONOKAI aus Sierra Leone mit Silas Layer


Mittwoch, 6. April 2022 um 20 Uhr: Gemeindevorstand in Birkmannsweiler


Freitag, 8. April 2022 um 18 Uhr: Ökumenischer Kreuzweg in Berglen. Treffpunkt an der Evangelischen Mauritiuskirche Oppelsbohm.


Dienstag, 12., 19. und 26. April 2022 um 18 Uhr: Friedensgebet auf dem Marktplatz Wi

Mittwoch, 27. April 2022 um 19.30 Uhr: Gemeindevorstand in Winnenden


Freitag, 29. April 2022 um 19 Uhr: Vortrag von open doors – Christen in der Verfolgung – im Gottlob-Müller-Haus


Samstag, 30. April 2022: 10 Uhr Wandern für Männer – Informationen in der Anlage


Dienstag, 3. Mai 2022 um 19.30 Uhr: Bibel im Gespräch, Jubiläumskirche Wi.


Wie Gruppen und Kreise sich treffen, darüber informieren deren Programme sowie die homepage des Bezirks: www.emk-winnenden.de


"Sachspenden – Hilfe für die notleidenden Menschen in der Ukraine“


Drei Frauen in Winnenden haben eine Hilfsaktion für ukrainische Flüchtlinge gestartet in Zusammenarbeit mit dem Verein Strassenkinder e.V. Die Spenden werden nach Polen gebracht und von dort weiterverteilt bzw. für ankommende Flüchtende direkt in Winnenden ausgegeben. Benötigt werden Spenden aller Art, vor allem warme Kleidung/Schuhe für Männer und Dinge, die in Schutzbunkern/Kellern benötigt werden wie Taschenlampen, Schlafsäcke etc.


Für Frauen und Kinder, die hier angekommen sind, werden gut erhaltene Frühjahrsbekleidung/Schuhe in allen Größen gesucht, lang haltbare Lebensmittel, Hygieneartikel, Schulsachen (Stifte, Hefte, Schulranzen etc.).

Größere Sachspenden wie Möbel etc. und auch Spielsachen bitte vorher absprechen, da die Lagermöglichkeit begrenzt ist. Wichtig ist, dass die Spenden außen beschriftet sind (mit Inhalt, also z. b. "Winterjacken Männer") und optimalerweise so verpackt sind, dass sie am Zoll leicht geöffnet und kontrolliert werden können. Für die Helferinnen ist es auch sehr hilfreich zum leichteren Sortieren, wenn außen draufsteht, was drin ist (Kleidung mit Angabe der Kleidergrößen und Art der Bekleidung, z. B. „Damenhosen Gr. 40“). Abgabe bitte vorher mit Stefanie Kübrich absprechen. In Birkmannsweiler ist der Abgabeort die Albert-Einstein-Str. 13/1 bei Familie Kübrich. (Stefanie Kübrich, 0177 2299895 oder stefanie.kuebrich@gmx.de )


Von Personen


Liam, Sohn von Sarah und Thomas Beck, wurde am 11. Februar 2022 geboren und wir begrüßen den Erdenbürger aufs herzlichste. Zudem ist die Familie von Schwaikheim nach Leutenbach, Friedensstraße 3 gezogen. Zu all diesem schönen Neuen wünschen wir Gottes Segen und freuen uns mit euch.


Auf unserem Gemeindebezirk heißen wir Familie Stemmler herzlich willkommen. Vanessa, Manuel, Silas und Jakob wohnen im Eichenweg 1 in Hertmannsweiler. Gottes Segen für das Ankommen und Einfinden in der neuen / alten Umgebung. Wir freuen uns über euer Hiersein.


Privatquartiere für die SJK 2022


Für die Tagung der Süddeutschen Jährlichen Konferenz vom 22. – 26. Juni 2022 in Fellbach und Göppingen (sonntags) benötigen die Delegierten noch Privatquartiere. Wer ein Gästezimmer zur Verfügung stellen kann, eine oder zwei Personen Gastfreundschaft und Frühstück schenken möchte, möglichst in Winnenden direkt wohnt, der melde sich doch bitte in den nächsten Tagen bei Thomas Mozer. Vielen Dank.


Sie erreichen mich


Pastor Thomas Mozer Email: thomas.mozer@emk.de Telefon 07195 2215 mobil 01575 711 65 73

website www.emk-winnenden.de

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Persönlich gesagt Liebe Leserinnen und Leser, es gibt einen Gemeindebrief und doch müssen – meist pandemiebedingt – manche Informationen mit dem newsletter verbreitet werden. Bitte denken Sie in Ihrem