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  • stefaniekuebrich

Newsletter von Thomas Mozer 4.2.2021

Aktualisiert: Feb 6

Persönlich gesagt


Liebe Leserin, lieber Leser,

dieser Tage musste ich an das Buch von Paul Watzlawick denken: „Anleitung zum Unglücklichsein“. Von der Freude, dass nach und nach Impfstoffe gegen das Covid19-Virus gefunden und genehmigt wurden, andere in Aussicht stehen, sie scheint aus einer anderen Zeit. Alle scheinen zutiefst „unglücklich“: Nicht schnell genug genehmigt, zu zaghaft bestellt, zu billig, nicht ausreichende Mengen, Engpässe bei Produktion und Auslieferung, schwierige Vergleiche mit einem zentralistischen Zehn-Millionenland wie Israel … - wer ist an dem viel zu langsam empfundenen Impfprozess schuld!? Es beschämt mich, diese Debatten zu verfolgen. Es kommt mir wie Wahlkampf vor. Aber Pandemie und Wahlkampf ist zynisch. Gewiss gibt es nachträgliche Erkenntnisse, wie etwas hätte besser gemacht werden können. Aber halt leider nachträglich. Ich bleibe lieber bei der Dankbarkeit stehen. Dass es Impfstoff gibt; dass die EU bei der Bestellung zusammenstand; dass es Prozesse gibt, die Dritte-Welt-Länder nicht zu vergessen… Dass vieles weder zeitlich noch von den Entwicklungen vorhersagbar war und ist, will ich nicht vergessen. Mir scheint dies zwar ein allzu menschlicher Reflex zu sein, einen Schuldigen benennen zu wollen und dann erleichtert alles ihm zu übertragen und ihn in die „Wüste zu schicken“, aber hilfreich war es selten. Ich bleibe also lieber bei der Dankbarkeit stehen. Und weiter beim Gebet. Denn eine Pandemie ist ein Ausnahmezustand sondergleichen und da sind wir alle miteinander „Anfänger“; hoffentlich auf Gott vertrauende Anfänger.

Herzliche Grüße in jedes Haus. Bleiben Sie gesegnet und behütet.

Ihr Thomas Mozer, Pastor


Besinnung von Elisabeth Kurz


"Freut euch, dass eure Namen im Himmel aufgeschrieben sind". Lukas 10,20

Der Monatsspruch im Februar 2021 gab mir ein innerliches und äußerliches Freuen und Schmunzeln. Es ist endlich mal ein Satz ohne große Aufregung der Medien oder der verschiedensten Corona-Nachrichten. Meiner Meinung nach ist dieser Satz ist eine Verheißung, auch für uns heute.

Doch ich möchte diesen Vers aus seinem Umfeld betrachten: Zu Jesus kamen viele Menschen und die unterschiedlichsten Leute. Sie erzählten ihm, dass sie gerne bei ihm bleiben wollen. Sein Reden von Gott, seine Argumente, sein Leben mit Gott hat sie angesprochen. So angesprochen, dass sie ihm nachfolgten und ihr Leben mit ihm verbrachten. Jesus machte ihnen klar, dass ein solch herausforderndes Leben mit ihm, einen bestimmten Sinn erfüllt. Es ging darum, frei zu sein. Frei zu sein für den Glauben an Gott und von ihm weiter zu erzählen. Frei zu sein von manchem Ballast in ihrem Leben. Mindestens 72 AnhängerInnen blieben bei ihm. Denn so viele sandte er aus, um anderen Menschen vom Glauben an Gott, weiter zu erzählen und Wunder zu tun. Das geht dem Monatsspruch voraus.

Jesus wusste genau, als er sie aussandte, dass auch das Füreinander, das Beistehen und die Achtung voreinander der Beginn des Reiches Gottes ist, also des Himmels auf Erden. Nicht nur die Ausgesandten sollten das wissen, sondern alle Menschen! Darum hatten sie große Freude, als sie wieder zurückkehrten und erzählten. Diese Freude gibt ihnen Jesus zurück, als er ihnen sagte: "Freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel aufgeschrieben sind".

Wie dürfen wir uns das vorstellen, dass Namen im Himmel aufgeschrieben sind? Vielleicht sind gar nicht direkt unsere Namen gemeint, sondern einfach unser Dasein, unser Wirken auf Erden. Mit unseren Namen sind wir Gott bekannt – und natürlich auch mit unserem Wesen. Nichts von dem, was wir tun, bleibt Gott verborgen. Es ist wichtig, dass wir das wissen. Gott vergisst nicht. Er bewahrt unser Tun und Lassen. Gott bewahrt in seinem Herzen, dass wir einander lieben und für einander sorgen, eben zueinanderstehen. Gott zählt die Liebe und zählt auf unsere Liebe. Dann bleibt die Liebe mit unserem Namen verbunden. Auf ewig.

Diese Freude und diese Gewissheit der Liebe Gottes wünsche ich Ihnen/Euch in den nächsten Wochen. Elisabeth Kurz


Veranstaltungen


Bis einschließlich 28. Februar 2021 feiern wir die Gottesdienste auf dem Gemeindebezirk in digitaler Weise. Am kommenden Sonntag, 7. Februar 2021 kommt der Gottesdienst aus dem Gottlob-Müller-Haus. „Gottes Wort ist lebendig!“ (Hebräer 4, 12f) ist das Thema. Thomas Mozer versieht die Predigt, musikalisch von Katrin Müller-Klix gestaltet und in der Liturgie werden Sie Dieter Kröner und Martin Straub erleben. Dankeschön allen.

An dieser Stelle ein ganz, ganz, ganz großes DANKESCHÖN an Silas Layer und Lisa Keidel, die die Aufnahmen im Februar technisch begleiten und gestalten werden. Tosender Applaus. Ab 7.2.2021 9 Uhr zu sehen unter folgendem Link:

https://youtu.be/YZEC78lUWkM


Für den Gottesdienst am 14. Februar 2021 hat Elisabeth Kurz die Leitung; den am 21. Februar 2021 hat Linnea Götz in der Mache.

Auch der Vitamin C – Gottesdienst am 28. Februar 2021 feiern wir digital. Das Thema lautet: „Wenn eins zum andern kommt …“ – vom Umgang mit schwierigen Situationen… 2. Chronik 20, 1-26.

Gottes Segen für die Vorbereitungen. Wir freuen uns darauf.


Herzlich lade ich Sie ein, die Gottesdienste im Februar gemeinsam zu feiern. Sie werden den Gottesdienst am jeweiligen Sonntagmorgen ab 9 Uhr auf dem Youtube-Kanal unseres Gemeindebezirks finden. Dieses erreichen Sie folgendermaßen:

Gehen Sie bitte mit Ihrem Internetbrowser auf www.youtube.com . Dort geben Sie bei „SUCHEN“ EmK Winnenden ein und klicken den Gottesdienst an.


Weltgebetstag am 5. März 2021 Ökumenische Frauen aus Winnenden werden in diesem Jahr einen kurzen Weltgebetstagsgottesdienst anbieten. Er findet am 5.3.2021 in der katholischen Kirche, St. Karl-Borromäus um 17.30 Uhr statt. Aus dem Südseeparadies VANUATU kommt die Gottesdienstordnung. Wir feiern den Gottesdienst unter dem Thema: "Worauf bauen wir"? Matthäus 7,24-27 aus der Bergpredigt wählten die Frauen zur Verkündigung aus. Nähere Informationen werden im nächsten Newsletter erscheinen. Elisabeth Kurz


Was wir erlebt haben


Informationen aus dem Bezirksvorstand Gestern traf sich der Bezirksvorstand. Er ist derzeit das Beratungsgremium, um in Zeiten der Pandemie Entscheidungen und Auswertungen zu treffen. Er setzt für unseren Gemeindebezirk um, was von Behörden und von der Kirchenleitung zu beachten oder gefordert ist. Herzlichen Dank!


Hier einige „Schlaglichter“ aus der gestrigen Beratung: # Die Online-Gottesdienste machen Freude beim Vorbereiten und Aufnahmen; viele positive Rückmeldungen erreichen das Team. Bei manchen Gottesdiensten haben schon über 300 Aufrufe/Zuschauer (?) stattgefunden. Auch über den Gemeindebezirk hinaus. # Leider können nicht alle technisch die Gottesdienste sehen; kann hier Abhilfe geschaffen werden? # Der Lockdown Dez-Jan wird als schwieriger, isolierender, anstrengender empfunden. Auch die Anteilnahme und Kommunikation zwischen Menschen auf dem Gemeindebezirk erlahmt zunehmend. # Am Donnerstag, 4. März 2021 ist um 19.30 Uhr die Bezirkskonferenz. Sie wird digital stattfinden. Dazu werden in den kommenden Tagen die Mitglieder des Gemeindevorstands einen Auswertungsbogen zur Beschäftigung mit dem Strategiepapier von ihren Vorsitzenden zugesandt bekommen. Bitte denken Sie im Gebet an die Sitzung. Danke. # Die Eltern des 2. Jahrgangs des Kirchlichen Unterrichts haben sich einstimmig dafür ausgesprochen, den Unterricht um ein Jahr zu verlängern. Somit findet 2021 keine Einsegnung statt. Erst am 15. Mai 2022 – in aller Hoffnung. # Weitere Planungen (Legotage, KU-Camp…) bleiben vage. Digitale Alternativen? Ergebnis offen. # Thomas Mozer fragt nach Ideen, um in der Passions- und Osterzeit etwas Besonderes für die Menschen unseres Bezirks und unserer Stadt zu tun, wenn (voraussichtlich) diese Zeit auch noch unter großer Rücksichtnahme steht. Ideen und Gedanken bitte an ihn. # Das Gebet für die Menschen unseres Gemeindebezirks, die Menschen unserer Stadt, unseres Landes, der Welt und Gottes Begleitung in dieser herausfordernden Zeit beschließt die Zusammenkunft. Thomas Mozer


Von Personen


Hilfe bei der Vereinbarung eines Corona-Impftermins Ein Angebot von Johannes Hermann für alle mit Lebensalter 80 oder älter: "Es gibt für die Terminvereinbarung auch eine Telefonnummer, besser ist aber die Anmeldung per Internet. Wer dafür Hilfe benötigt, kann sich gerne an mich: Johannes Hermann, Telefon 07195 / 66106 oder E-Mail: jvhermann@t-online.de, wenden. Da es derzeit nur wenige Termine gibt, kann ich nicht versprechen, dass ich damit gleich erfolgreich sein kann. Derzeit brauchen wir alle Geduld. Auch sollte man beim Impfzentrum flexibel sein. Es muss nicht nur Waiblingen sein, auch Stuttgart, Ludwigsburg oder Esslingen sind für uns erreichbar. Für den Weg dorthin wird sich sicher auch eine Lösung finden. Wichtig ist, dass wir uns telefonisch unterhalten, da ich einige Daten wie Geburtsdatum, Adresse usw. benötige.

Für alle Familienangehörige konnte ich schon Impftermine vereinbaren, alle haben die beiden Impfungen (im Abstand von drei Wochen) bestens vertragen."


Vielen Dank Johannes.



Sie erreichen mich


Pastor Thomas Mozer Email: thomas.mozer@emk.de Telefon 07195 2215 mobil 01575 711 65 73

Informationen zu Veranstaltungen, Links dazu wie auch diesen Newsletter (ohne die Personen-Nachrichten) finden Sie auch auf der website www.emk-winnenden.de sowie in den Schaukästen.

Der nächste Newsletter soll am 26. Februar 2021 erscheinen.


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